Wie entsteht der Blitz?

Blitze haben ihren Ursprung in Gewitterzellen, die mehrere Kilometer Durchmesser erreichen können. Im Zentrum der Gewitterzelle herrscht starker Aufwind, der für die Trennung in positive und negative Ladung sorgt!

Die folgende elektrische Entladung ist der Blitz! Die Gewitterzellen sind höchstens 30 Minuten aktiv und erzeugen während dieser Zeit etwa zwei bis drei Blitze pro Minute.

Der Blitz bildet sich entweder als Wolke-Erde-Blitz zwischen einer elektrisch geladenen Wolke und der Erde oder als Wolkenblitz zwischen zwei oder mehreren Wolken oder Teilen einer einzelnen Wolke. Wolke-Erde-Blitze gibt es seltner am Himmel zu sehen als Wolkenblitze!

Wie schnell naht der Blitz?

Wenn es 10 Sekunden nach dem Blitz noch nicht gedonnert hat, können Sie aufatmen. Das Gewitter tobt in sichere Entfernung. Gefährlich wird es, wenn der Donner bereits nach weniger als 5 Sekunden grollt. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 300.000 km/s ist der Lichtschein des Blitzes ca. 900.000mal schneller als der relativ träge Schall, der “nur” ca. 330 m/s schafft und die Verzögerung zwischen Blitz und dazu-gehörendem Donnern erklärt.

Ein dem Blitz sofort folgender Donner signalisiert Ihnen somit die unmittelbare Nähe des Gewitterzentrums, also höchste Gefahr!